Italien Anreise: Mit dem Auto, dem Bus, der Bahn oder dem Flugzeug

Alle Anreisemöglichkeiten nach Italien im Check

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, nach Italien zu reisen. Urlauber benötigen einen gültigen Ausweis, bei der Anreise mit dem eigenen Auto auch einen Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere.

Mit dem Auto

Das Auto ist immer noch das beliebteste Transportmittel der deutschen Urlauber für eine Reise nach Italien. Das verwundert nicht, denn das Land am Mittelmeer liegt nur wenige Autostunden entfernt und die Straßen sind zumindest in Oberitalien gut ausgebaut. Eine Route führt durch Österreich über den Brenner zum Gardasee und nach Verona. Von dort aus geht es weiter nach Bologna, Florenz und Rom. Je nach Reiseziel ist auch die Strecke über den Bodensee und durch die Schweiz nach Mailand und Genua eine Alternative. Auf italienischen Autobahnen werden Mautgebühren fällig, um Österreich oder die Schweiz zu passieren ist  zudem eine Vignette nötig.

Bei einer Autoreise nach Italien gilt es einige Dinge zu beachten: Das Licht muss zu jeder Tageszeit eingeschaltet sein. Das Tempolimit für PKW, Motorräder und leichte Wohnmobile (bis 3,5 t) beträgt 130 km/h auf Autobahnen, 110 km/h auf Schnellstraßen sowie 90 km/h außerorts. Schwere Wohnmobile fahren maximal 100 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Schnellstraßen außerhalb von Ortschaften. Auch in  Österreich und der Schweiz gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Die Promillegrenze liegt in Italien bei 0,5; für Fahrer unter 21 oder mit weniger als 3 Jahren Fahrpraxis gilt 0,0. Wie bei uns ist Telefonieren im Auto nur mit Freisprechanlage erlaubt. Auf italienischen Straßen besteht zudem eine Warnwestenpflicht. In Südtirol und im Aostatal gilt eine Winterreifenpflicht in den Monaten Oktober bis April.  Deutsche Autofahrer sollten diese Regeln in Italien unbedingt beachten. Bußgelder sind erheblich teurer als bei uns, außerdem kann die italienische Polizei ein sofortiges Fahrverbot anordnen.

Mit der Fähre auf die Inseln

Urlauber, die mit dem Auto auf eine italienische Insel, z.B. Elba, Sardinien oder Sizilien reisen, setzen vom Festland mit der Fähre über. Es ist ratsam, möglichst frühzeitig eine Fährverbindung buchen, denn die Plätze sind insbesondere im Sommer begehrt. Wichtige Fährhäfen sind Genua und Livorno.

Mit dem Bus

Die meisten Verbindungen zwischen Deutschland und Oberitalien bietet Flixbus: es fahren täglich Busse tagsüber sowie in der Nacht aus vielen deutschen Großstädten (Frankfurt, Köln, Stuttgart, München u.a.) nach Mailand, Bozen, Turin, Padua, Venedig, Genua und Rom. Eurolines bietet mehrmals in der Woche Nachtfahrten nach Süditalien an, ebenso das Busunternehmen Cipolla. Zudem fahren täglich IC-Busse von München nach Mailand.

Mit dem Zug

Italien ist mit dem Zug von Deutschland aus gut zu erreichen. Insbesondere die nord- und mittelitalienischen Städte und die Hauptstadt Rom werden regelmäßig angefahren. Wer mit dem Zug nach Süditalien reisen möchte, muss etwas mehr Zeit einplanen und in Mailand, Bologna oder Rom umsteigen. Für Italienreisende bietet die Deutsche Bahn reduzierte Europa-Tickets an, Kinder fahren dabei teilweise gratis mit. Auch die Mitnahme von Auto oder Fahrrad ist möglich.

Die meisten tägliche Verbindungen starten in München: der Eurocity fährt über den Brenner nach Verona, weiter nach Venedig oder Rimini oder Bologna. Nachtverbindungen bietet der ÖBB-Nightjet von München nach Venedig, Verona und Mailand, Bologna, Florenz und Rom. Auch ab Frankfurt fährt täglich ein Eurocity über Freiburg und die Schweiz nach Mailand. Passagiere mit Reiseziel Rom können auch in Bozen in einen Nachtzug umsteigen. Ein spezielles Sommerangebot der Bahn ist der Urlaubsexpress von Düsseldorf/Köln/Darmstadt und von Hamburg/Hannover nach Bozen und Verona. Der Autoreisezug nimmt Passagiere mit und ohne Fahrzeug mit und bietet Liege- oder Schlafwagen.

Mit dem Flugzeug

Wer schnell und komfortabel nach Italien reisen möchte, steuert einen der 36 Flughäfen des Landes an. Ein besonders hohes Passagieraufkommen haben die Flughäfen Rom-Fiumicino, Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, Neapel, Palermo-Punta Raisi, Venedig-Tessera, Bergamo, Bologna, Pisa, Verona, Cagliari und Bari. An allen großen italienischen Flughäfen gibt es die Möglichkeit, einen Mietwagen auszuleihen. Viele Unterkünfte bieten zudem an, Gäste vom nächstgelegenen Flughafen abzuholen.

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